Inhalt

Beschreibung

Die Orthopädie beschäftigt sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Zu den häufigsten Beschwerden, bei denen Patienten einen Orthopäden aufsuchen, gehören Schmerzen in den Gliedmaßen, Gelenken und der Wirbelsäule, Beweglichkeitsbeeinträchtigungen (Einschränkung der Beweglichkeit, Unfähigkeit, bestimmte Bewegungen auszuführen) und Nervenschäden.

Orthopädische Untersuchung

Fakten

  • Schmerzfreie Untersuchung
  • Ambulante Untersuchung
  • Untersuchung dauert 30 Minuten
  • Keine Einschränkungen nach der Untersuchung

Der Orthopäde befragt den Patienten ausführlich zu den Krankheitssymptomen (Anamnese) und untersucht den Patienten klinisch (durch Schauen, Abtasten und Überprüfenung der Gelenkbeweglichkeit und Muskelkraft). Mit speziellen Untersuchungstests werden einzelne Gelenke, Nerven, Sehnen, Bänder und Muskeln untersucht.

Bildgebungen sind heute ein fester Bestandteil der Diagnostik. Neben dem klassischen Röntgen werden CT (Computertomographie) zur Untersuchung von Knochen, MRT (Magnetresonanz) und USG (Sonographie – Ultraschall) zur Untersuchung von Weichteilen eingesetzt.

Mit der diagnostischen Arthroskopie ist eine direkte Darstellung von Gelenkhöhlen möglich.

Um Ihre Untersuchung so effizient wie möglich zu gestalten, bringen Sie folgende Unterlagen mit in die Ordinantion:

  • Ärztliche Berichte über Ihr Problem
  • Liste der Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen und eine Liste der Allergien
  • Beschreibungen (Berichte) von Röntgen-, CT-, MRT-Untersuchungen sowie Bilddokumentation (CD, USB mit Bildern)

Nach der Diagnose der Krankheit folgt die Behandlung.
Meistens handelt es sich um eine Kombination aus Rehabilitation (Physiotherapie) mit medikamentöser Behandlung (Schmerzmittel, Nahrungsergänzungsmittel), Verabreichung von Medikamenten an die Gelenke.
 
Auch physikalische Verfahren (Stoßwelle, Magnetfeldtherapie, Ultraschall, Laser und andere) sind wirksam. 
 
Aufgrund des klinischen Befundes sind bei Beradf Operationen indiziert. 
Eine präoperative Untersuchung und Laborbefunde durch Blutentnahme, Untersuchung durch einen Anästhesisten (falls eine Vollnarkose erforderlich ist) sind notwendig.
Einige Medikamente müssen vor der Operation abgesetzt werden (z. B. Blutverdünner, Medikamente gegen Zuckerkrenkheit).