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Beschreibung

Die Gebärmutterkürettage (Ausschabung) ist ein Eingriff, bei dem die Oberflächenschicht am Gebärmutterhals und in der Gebärmutterhöhle mit einem scharfen Schaber (Kürette) entfernt wird.

Dieser Eingriff wird vor allem bei unregelmäßigen oder starken Blutungen sowie bei Polypen (Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut) und Gebärmuttermyomen (gutartige Muskeltumore) durchgeführt.

Kürettage (Ausschabung) der Gebärmutter

Fakten

  • Vollnarkose
  • Eintägiger Krankenhausaufenthalt
  • Eingriff dauert 15 – 30 Minuten
  • Genesung in 3 Wochen

Bei der Operation wird die Gebärmutterschleimhaut mit einzelnem Zügen der Kürette entfernt. Die Proben werden zur histologischen Untersuchung eingeschickt. Dieses Verfahren wird daher zur Diagnose von Krankheiten (durch Probenentnahme) und zu deren Behandlung (Entfernung von übermäßig verdickten Schleimhäuten, die Blutungen verursachen, oder Entfernung von Polypen und Myomen) eingesetzt.

Nach dem Eingriff kommt er zu einem Blutausfluss, ähnlich wie einer Menstruationsblutung. Die nächste Periode tritt nach 4 Wochen ein.

Postoperativ ist für 2 Wochen eine Schonung notwendig, erhöhte Hygiene und die Verwendung von Damenbinden sind erforderlich, der Intimbereich sollte geduscht werden, ein Bad ist nicht ratsam.

Sexuelle Enthaltsamkeit ist für 3 - 4 Wochen erforderlich.