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Beschreibung

Krebs entsteht durch unkontrolliertes Zellwachstum.

Die Haut enthält Zellen, die weißen Hautkrebs (Karzinomen) und schwarzen Hautkrebs (Melanomen) sowie andere Arten von Tumoren verursachen können.

Hautkrebs

Fakten

  • Lokale Betäubung
  • Ambulantes Verfahren
  • Eingriff dauert 30 Minuten
  • Genesung in 7 - 14 Tagen

Weißer Hautkrebs - man unterscheidet 2 Haupttypen:

  • Basaliom, Basalzellkarzinom

Das Basaliom ist die häufigste Form von Hautkrebs. Betrifft meistens die Körperteile, die am häufigsten zur Sonne exponiert sind (Gesicht, Hals, Hände, vorderer Teil der Brust – Dekolleté, Rücken bei häufigem Sonnenbaden). Das Basalzellkarzinom entwicklet sich in der Regel mit der Zeit, so dass die typische Altersspanne bei etwa 50 Jahren liegt. Ein typisches Basalzellkarzinom ist ein hellgelber Knoten mit kleinen Gefäßen. Ein größeres Basalzellkarzinom kann ulzerieren und ein Geschwür bilden. Es gibt mehrere Subtypen dieses Krebses und daher weist er unterschiedliche Erscheinungsformen auf. 

  • Plattenepithelkarzinom, Spinaliom 

Das Spinaliom ist ein Hautkrebs, der aggressiver als Basaliom ist. Es kann schneller wachsen und in seltenen Fällen kann auch Metastasen (Tochterzellen) bilden. Das Auftreten des Spinalioms hängt mit der Menge des Sonnenlichts zusammen. Es kann auch auf Haut auftreten, die in der Vergangenheit bestrahlt (Strahlungstherapie) war. 

Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom

  • Malignes Melanom (Melanom)

Das maligne Melanom ist ein sehr bösartiger Hautkrebs, der aus Melanin produzierenden Zellen (Melanozyten) entsteht. Melanin ist ein Hautpigment, das freigesetzt wird, wenn die Haut der Sonne ausgesetzt wird - also eine Schutzfunktion hat. Deshalb wird die Haut beim Sonnenbaden braun – die Haut schützt sich so vor den Auswirkungen der Sonne. Melanozyten findet man z.B. auch im Auge.

Glücklicherweise kommt diese Krebsart nicht häufig vor (die Inzidenz beträgt 14 Fälle pro 100.000 Einwohner pro Jahr). Eine unangenehme Tatsache ist die relativ frühe Metastasierung in andere Körperteile. Die Entstehung bösartiger Melanome steht in direktem Zusammenhang mit Sonnenlicht. Bei Verdacht auf ein malignes Melanom ist die ABCDE-Regel wichtig.

Jedes verdächtige Muttermal muss von einem Dermatologen (einem Hautarzt) überprüft werden und bei Verdacht auf Krebs operiert und zur Untersuchung (Histologisierung) geschickt werden. Das Ergebnis der Histologie ist erst nach wenigen Tagen bekannt.

Die chirurgische Exzision mit anschließender Histologie ist das einzig sichere Verfahren, weil andere Behandlungsmethoden (Laser, Kryotherapie) die Entnahme einer Probe für histologische Untersuchungen nicht ermöglichen. 

Die Art der Operation hängt von der Lage und Größe des Tumors ab:

  • Kleinere Tumoren werden operativ entfernt und die Haut nach der Mobilisierung primär vernäht.
  • Größere Tumoren hinterlassen größere Defekte und erfordern eine plastische Abdeckung (Hauttransplantationen, Hautlappen usw.) – fragen Sie Ihren plastischen Chirurgen nach den Behandlungsmöglichkeiten. Abhängig vom Art der Operation werden auch die Art der Anästhesie und die Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthaltes gewählt.

Das weitere Procedere richtet sich nach dem histologischen Befund:

  • Wenn sich die Diagnose eines Basalioms oder Spinalioms bestätigt, muss abgefragt werden, ob der Krebs vollständig entfernt wurde - auch mit einem Sicherheitsabstand (mit umgebender gesunder Haut).
  • Die Behandlung des malignen Melanoms erfolgt chirurgisch. Wichtig ist die vollständige Entfernung des Melanoms, eine Histologie (es gibt verschiedene Arten von malignen Melanomen) und anschließend (je nach Größe und Grad des Wachstums in die Haut und das Unterhautgewebe) eine Biopsie von Sentinel-Lymphknoten.
  • Sentinel Lymphknoten sind die Lymhknoten, die die erste Tochterzelle (Metastasen) des Melanoms erfassen. Patienten mit Lymphknotenmetastasen brauchen spezielle Therapie.
  • An der Behandlung des malignen Melanoms sind mehrere Fachgebiete beteiligt (Onkodermatologe, Chirurg, plastischer Chirurg, Onkologe, Pathologe). Patienten werden in der Regel in Kommissionen besprechen, in denen das am besten geeignete Verfahren festgelegt wird (Chemotherapie, Strahlentherapie, Immuntherapie).

Wie kann man zwischen einem Muttermal und Hautkrebs unterscheiden?

Es hilft die ABCDE-Regel.

  • A (Asymmetrie) – Unregelmäßigkeit des Muttermals. Die Hautläsion ist nicht schön rund, sondern weist Unregelmäßigkeiten und Vorsprünge auf.
  • B (Begrenzung) – unklare, ungenau definierte Rände können auf das Wachstum einer Hautläsion hinweisen.
  • C (Colour) - Farbe – ein wichtiges Symptom ist eine Farbveränderung, wir sprechen von Depigmentierung. Ein Muttermal ist verdächtig, wenn es unterschiedliche Farben, hellere und dunklere Anteile aufweist.
  • D (Durchmesser) – jedes Muttermal, das größer als 6 mm ist, sollte von einem Dermatologen überprüft werden.
  • E (Evolution) Entwicklung – die Hautläsion verhält sich „lebendig“ – sie wächst, juckt, blutet, hat Schuppen.

Nach der Operation dauert die Heilung 1 - 3 Wochen.

Es ist notwendig die Narbe schützen, Sonnenscreme verwenden und Kleidung und Hüte zu tragen, um sich vor Sonnenlicht zu schützen.

Auch regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt sind sehr wichtig.