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Beschreibung

Facelift (das Facelifting) ist ein chirurgischer Eingriff, dessen Aufgabe darin besteht, Gesichtsfalten zu korrigieren, die als Folge der Hautalterung entstehen.

Es gibt verschiedene chirurgische Möglichkeiten, ein Facelift durchzuführen.

Facelift

Fakten

  • Vollnarkose oder Lokalanästhesie
  • Krankenhausaufenthalt dauert 1 Tag
  • Eingriff dauert etwa 2 Stunden
  • Genesung 5 Tage

Facelift (Rhytidektomie – Faltenentfernung, Facelifting) ist ein chirurgischer Eingriff, dessen Aufgabe darin besteht, Gesichtsfalten zu korrigieren, die als Folge der Hautalterung entstehen. Allmählich verliert die Haut an Elastizität, wird dünner, Unterhautfett verschwindet, die Haut erschlafft und es bilden sich Falten. Stärkere Alterserscheinungen treten etwa im Alter von 40–50 Jahren auf und bleiben mit zunehmendem Alter bestehen.

Ein klassisches Facelift ist eine Methode der chirurgischen Verschiebung der Haut mit ihrer Dehnung und anschließender Entfernung überschüssiger Haut. Dadurch werden Falten im Gesichtsbereich entfernt und teilweise auch am Hals korrigiert. Der Hautschnitt erfolgt vom behaarten Teil der Schläfe und vor dem Ohrläppchen. Ist die Haut stärker faltig, wird der Schnitt hinter dem Ohrläppchen verlängert und so die Möglichkeiten der Hautstraffung verbessert wird.

Wenn alle Teile des Gesichts altern, was gewährleistet ihre Verjüngung?

Neben der Straffung der Gesichtshaut wird bei der chirurgischen Präparation das sogenannte SMAS (ein oberflächliches muskelaponeurotisches System - also ein Muskel-Band-System, das eine feste Struktur (Aufhängungsapparat) bildet) angehoben. Durch die Anhebung (sog. Plikation) wird eine dauerhafte Verjüngungseffekt gewährleistet. Andere Methoden bereiten Schichten unter dem SMAS-Aufhängeapparat vor, was den Endeffekt verbessert. Methoden entwickeln sich ständig weiter.

Der Eingriff dauert etwa 2 Stunden und die Art der Anästhesie (Lokalanästhesie, Analgosedierung, Vollnarkose) hängt vom Umfang der Operation und den Anforderungen an den Endeffekt ab.

Vor der Operation ist ein persönliches Beratungsgespräch mit Beurteilung von Falten, Elastizität und Qualität der Haut, Fettpolster erforderlich.

Ideal sind Patienten mit ausgeprägteren Falten. Für diese Patienten ist ein Facelift eine ideale Wahl, weil die Wirkung langfristig bzw. lebenslang anhält (insbesondere im Vergleich zu einem Faden-Facelift oder Hyaluronsäure-Fillern).

Beim Facelit handelt sich um eine Operation des Gesichtsbereichs. Weil das Gesicht sehr gut mit Blutgefäßen versorgt ist, ist es notwendig, die blutgerinnungshemmenden Medikamente mindestens 10 Tage vor der Operation abzusetzen. Wenn diese Medikamente nicht pausiert werden können, ist auch ein vorübergehender Übergang zu subkutanen Injektionen von niedermolekularem Heparin möglich.

  • Eine der Komplikationen ist ein Hämatom – eine postoperative Blutung, die sich mit einer Schwellung des Unterhautgewebes und Farbveränderungen äußert. Kleine Hämatome verschwinden von selbst, Beschwerden sind nur ihre Manifestation (ähnlich wie blaue Flecken nach einer Verletzung – blau, lila, grün und schließlich gelb mit allmählichem Verblassen). Größere Bluterguße erfordern möglicherweise eine chirurgische Revision und Entfernung des Hämatoms aus der Wunde. Darüber hinaus ist mit postoperativen Schwellungen im Gesicht zu rechnen, die von selbst wieder abklingen.

Vor der Operation und auch für mindestens 10 Tage nach der Operation ist das Rauchverbot einzuhalten. Bei starkem Rauchen treten häufiger unerwünschte Komplikationen auf:

  • Wundinfektion  
  • Dehiszenz (Öffnung der Wunde)  
  • Nekrose (Absterben) eines Teils der Haut

Narben sind meist sehr unauffällig und nur von der Seite und aus der Nähe sichtbar.

  • Die schwerwiegendste und glücklicherweise seltenste Komplikation ist die Verletzung des Gesichtsnervs – Nervus facialis. Dieser Nerv innerviert die Gesichtsmuskulatur und seine Schädigung führt zu einer (vorübergehenden oder dauerhaften) Lähmung eines Teils des Gesichts. Bei Operationen unter örtlicher Betäubung kann es kurz nach dem Eingriff zu Problemen mit der willkürlichen Kontrolle der Gesichtsmuskulatur kommen, die jedoch innerhalb weniger Stunden nach Abklingen der örtlichen Betäubung wieder verschwinden. Wenn die Probleme weiterhin bestehen, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Obwohl das Facelift ein relativ kompexer Eingriff ist, sind Komplikationen selten und der Verjüngungseffekt ist erheblich und lang anhaltend.

  • Postoperativ wird das Gesicht bandagiert und für ca. 2 Wochen ein elastischer Verband getragen. Die Nähte werden nach einer Woche entfernt (beim Verbandswechsel). Im behaarten Teil des Kopfes bleiben die Nähte bis zu 2 Wochen.
  • Rückkehr zur Arbeit erfolgt in der Regel nach 2 - 3 Wochen.