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Beschreibung

Die Hornhaut ist der vordere durchsichtige Teil des Auges, durch den das Licht in die Pupille, die Linse und weiter auf die Netzhaut gelangt, wo das Bild entsteht.

Wenn die Hornhaut geschädigt ist, kann das Licht nicht durchdringen und das Bild ist unscharf, von schlechter Qualität und trüb.

Derzeit kann die Transplantation im Rahmen der ambulanten Versorgung auch unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Hornhauttransplantation

Fakten

  • Lokale Betäubung
  • Ambulanter Eingriff
  • Eingriff dauert etwa 1 Stunde
  • Sehverbesserung nach 3 Wochen

Die Hornhaut kann geschädigt werden durch:  

  • Unfälle  
  • Keratokonus
  • Infektionen  
  • Funktionsstörung des inneren Endothels

Die Hornhaut besteht aus 3 Teilen – dem äußeren Epithel, das normalweise durch Tränen befeuchtet wird, der inneren Schicht (Stroma) und dem inneren Endothel. Daher unterscheidet man zwischen einer Vollhornhauttransplantation und einer Teilhornhauttransplantation.

  • Voll-(totale)-Hornhauttransplantation – die gesamte Hornhaut wird transplantiert
  • Teil-(Lamelläre)-Hornhauttransplantation – nur der beschädigte Teil der Hornhaut wird ersetzt

Die Hornhaut ist eine einzigartige Struktur im menschlichen Körper und daher wird nur die Hornhaut eines anderen Spenders transplantiert. Die Hornhäute werden in Gewebebanken gelagert und dort speziell behandelt.

Bei Transplantationen kann es zu einer Abstoßungsreaktion kommen. Das Auge muss daher regelmäßig mit Antibiotika- und Kortikosteroid-Tropfen getropft werden, die lokal im Augenbereich wirken.

Nach der Operation dauert die Heilung etwa 1 bis 2 Monate, die Sehkraft verbessert sich in etwa 3 Wochen.